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| Conan, der Barbar Die Fantasyerzählungen von Robert E. Howard inspirierten Comiczeichner (John Buscema u.a.) zu immer neuen Abenteuern. Thorgal Der getriebene Held. Das charakterliche Gegenstück zu Conan. Er kämpft nur, um die Seinen zu schützen. Das unerreichbare Ziel: Frieden für seine Familie und sich. |
Fantasy? Die Heimat der Comics! Unter den Begriff „Fantasy-Comic“ ließe sich sicher – unabhängig vom Herkunftsland – die Mehrzahl der aktuellen Comics zusammenfassen. Der
große Bereich der amerikanischen Superhelden-Comics ist thematisch
zunächst einmal
ausnahmslos fantastisch (nicht nur die VIER), also Fantasy-Literatur.
Selbst die historisch orientierten Comics aus
dem franco-belgischen Raum beinhalten häufig offensichtliche
Fantasy-Elemente,
die weniger der historischen Unkenntnis des Autoren, als vielmehr dem
ständigen
Hunger des Lesers nach fantastischen Geschichten zuzuschreiben ist, der
mit künstlerischer Unbefangenheit von Autoren und Szenaristen gestillt
wird. Comic-Bände, die sich mit dem antiken oder mittelalterlichen Zeitraum beschäftigen, müssen – so anscheinend die Erwartung des Lesers, der hier Rechnung getragen wird – Fantasy-Elemente beinhalten. Und so jagen neben Hexen und Zauberern auch Drachen und Dämonen durch die fantastische Comic-Welt unserer früheren Geschichte. Hier kann man einen Trend beobachten, der sich letztlich an Fantasy-Werken wie "Der Herr der Ringe" orientiert, der aber in Zeiten der Bildungsmisere möglicherweise dazu führen kann, dass künftige Generation ihre historische Kenntnis der Vergangenheit aus dem Märchenbuch der Fantasy beziehen. Wie
auch immer – hier soll nicht moralisch geurteilt werden. Fest steht, dass die
Beschäftigung mit der Vergangenheit in gewissem Maße auch die Beschäftigung mit
dem Unbekannten ist. Der Reiz der weißen Flecken auf den Landkarten des 18. und
19. Jahrhunderts hat bereits Edgar Rice Burroughs zu seinem "Tarzan",
Edgar Wallace zu "King Kong"
und Arthur Conan Doyle zu der "Lost
World" inspiriert, allesamt literarische Schöpfungen, die trotz ihrem
Bezug zur zeitgenössischen Gegenwart der Gattung "Fantasy" zuzuordnen
sind Und auch wenn die jüngste dieser drei Schöpfungen bereits 75 Jahre alt ist - die Neuverfilmung von "King Kong" und der Erfolg der "Herr der Ringe"-Trilogie haben es gezeigt: Fantasy liegt nach wie vor voll im Trend. Denkt man aber bei Fantasy-Comics nur an schwertschwingende muskelbepackte Helden, dann wird diese Sichtweise dem breit gefächerten Spektrum dieses Bereiches nicht gerecht. Zum Bereich der Fantasy zählen nämlich in gewissem Maße natürlich auch Comics mit utopischen Themen – Science Fiction. Vertreter dieser Richtung sind vor allem die "Storm"-Abenteuer von Don Lawrence, aber auch Richard Corbens "Den" oder - aus dem franco-belgischen Bereich - natürlich "Valerian und Veronique" von Mezieres, der Comic, der – was die wenigsten wohl wissen die Gestaltung des Szenarios für den überaus originellen und erfolgreichen SF-Film "Das fünfte Element" mitinspirierte. Aber auch die alten Fantasy-Klassiker "Barbarella" und "Conan" haben nach wie vor noch keinen Staub angesetzt. Angeblich sollen bereits Neuverfilmungen dieser FANTASY-Abenteuer geplant sein und - wer weiß - vielleicht steht uns irgendwann auch eine Neuverfilmung von "Flash Gordon" ins Haus? Nun. Die Zeit bis dahin lässt sich sicher mit einem guten Fantasy-Comic überbrücken. Was die Originalseiten dieses Genres betrifft, lässt sich Folgendes feststellen. Dynamisch gezeichnete CONAN-Seiten von JOHN BUSCEMA und ERNIE CHAN sind echte "Hingucker" und somit als dekoratives Kunbstobjekt nicht zu verachten. Gleiches gilt für ENRIC BADIA ROMERO (Axa) und DON LAWRENCE (Storm, Trigan) Diese Seiten sind zu preisen von 100 bis 500 Euro (schwarz-weiß) und 600 bis 1300 Euro (direkt coloriert) noch vergleichsweise günstig zu bekommen, wobei hier von durchschnittlichen Seiten ausgegangen wird. SPLASH-Pages und Cover kosten in der Regel ein Vielfaches! |
Fantasy-Comics? Finden Sie Ihr Schwert im Stein !!! CONAN THORGAL DEN VAMPIRELLA R. CORBEN B. WRIGHTSON B. JONES |