RICHARD_CORBEN




MILO MANARA



U-COMIX



ROBERT CRUMB




GILBERT SHELTON
 
Underground-Comics


Ende der 60er Jahre erschienen – beeinflusst durch die Studentenbewegung, den Vietnam-Krieg und die sexuelle Befreiung – zahlreiche so genannte Underground-Comics, deren Inhalte zumeist provokativer oder sozialkritischer Art waren und die damals häufig in den Konflikt mit der amerikanischen und deutschen Zensur gerieten.

Die Amerikaner Robert Crumb und Gilbert Shelton gelten als Klassiker dieser Comics, die mit der Beat-Literatur einher gingen und sich in der Regel mit "Sex and Drugs and Rock'n'Roll" beschäftigten.
Auch in Frankreich erschienen vor rund 40 Jahren die ersten wirklich brisanten Werke im Bereich des "B.D.", die entweder der Zensur unterworfene Klassiker der französischen Literatur adaptierten (Pichard), künstlerisch durch die POP-Art geprägt waren ( Guy Pellaert), oder durch ihre skurrile Einzigartigkeit hervorstachen (Druillet, Bilal)

Der bis heute andauernde Boom des mehr oder minder erotischen SF-Comic mit sparsam bekleideten weiblichen Helden, ausgelöst durch Forests "Barbarella", fand zahlreiche Nachahmer, zum Beispiel in Romero ("Axa"), Gillon ("Die Schiffbrüchigen der Zeit"), und sehr entschärft und ironisch in Mezieres ("Valerian und Veronique") oder Bilal ("Alexander Nikopol").

Originalseiten aus dem Underground-Bereich der 50er und 60er Jahre bringen zum Teil Preise in astronomischer Höhe. Seiten von GRAHAM INGELS und WALLACE WOOD sind ebenso wie solche von WILL EISNER und FRANK FRAZETTA nur noch für sehr betuchte Sammler erschwinglich, zumal sich die international angebotenenen Originale oft an den Fingern abzählen lassen.

GILBERT SHELTON und ROBERT CRUMB haben es schon längst in duie Galerien geschafft und somit gilt für sie dasselbe.




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